Naples

Everglades City: In the back yards from Capt'n Tables Hotel - wo die Betten nie gemacht werden!

Everglades-Rabengeiger
Everglades-Alligator

Hauptdarsteller in den Everglades: Der Missisippialligator - Alligator mississippiensis


Sanibel

Everglades 2

Nur zur Erinnerung:

Klasse: Reptilien - Reptilia,
Ordnung: Krokodile - Crocodylia,
Familie: Echte Krokodile - Crocodylidae
Spitzkrokodil - Crocodylus acutus
Familie: Alligatoren - Alligaoride
Gattung: Alligator
Mississippi-Alligator - Alligator mississippiensis
Familie: Gaviale - Gavilidae

Everglades-Alligator-Alley

Alligator Alley, 75. East

Everglades-24th-South

In the middle of nowhere: 29th South

Everglades-Rabengeiger
Everglades-Rabengeiger
Everglades-Mangroven
Everglades-Alligator
Everglades-Alligator
Everglades-Florida-Gar
Everglades-Alligator

Seltsamer Fisch, ein Florida Gar, bis 1,32 Meter lang. Er hat (falsche) Augen auf dem Schwanz. Als Tarnung.

Prima Sache für die Unterwasserkamera - nur, man fühlt sich hier irgendwie so beobachtet...

Die 5 Aufnahmen sind fast von der gleichen Stelle aufgenommen: Auf dem nur wenige Meter langen Holzsteg am "H. P. Williams Roadside Park" am Tamiami Trail und dem gleichnamigen Kanal.

Ein Stück konzentriere Natur mit Grillplatz, Toilettenhäuschen und vielen Parkplätzen. Nur nicht laufen...

... und was gibt es als Dessert?

Diese Aufnahme ist zusammengesetzt aus 5 Hochkantbildern mit dem Tele.

Auch der Kerl war zu nahe. Zwei Teleaufnahmen waren nötig mit dem 400ter und wurden dann zusammengefügt am Rechner.

Der Weg von Sanibel Island in der Everglades ist nicht weit. Er führt über Naples und es lohnt sich, mal in die Straßen längs des Golfes von Mexico zu den schmucken Villen zu fahren, beobachtet von vielen Überwachungskameras. Der Reichtum dort macht einfach sprachlos. Es ist nicht empfehlenswert dort in einer Einfahrt mit dicker Linse Fotos zu machen zu wollen.

Sofort ist ein Wagen mit blinkenden Leuchten da und der da aussteigt, sieht aus wie aus einer Operette entsprungen, viel Lametta, rote, achteckige Mütze, rote Biesen an der schwarzen Hose. Gerätschaften von mehreren Kilogramm am Gürtel, eine beeindruckende Fantasieuniform, aber ohne Polizeigewalt. Das Lachen war schwer zu unterdrücken...

Naples-Strand

Everglades

Strand von Naples - wirklich empfehlenswert?

Naples-Palme-des-Reisenden

Gepflegte "Palme des Reisenden" im Nobelviertel von Naples

Frühstücken

Trotz Zimmerpreise von 350 - 555 U.S. $ pro Einzel-/Doppelzimmer ist natürlich das Frühstück nicht enthalten. Personal müsste ja Plasikbecher für Kaffee hinstellen und diesen auch noch kochen. Und das ist teuer. So viele Hispanics gibt es nun auch wieder nicht.

So haben sich Ketten auf das Frühstücksgeschäft gestürzt. An jeder Ecke kann man etwas bekommen, schlimm, wenn man darauf angewiesen ist.

Oft Hundert Plätze und mehr müssen von zwei oder drei überforderten Kellnerinnen bedient werden wenn es voll ist. Was Braunes, schon mal in Plastik eingeschenkt, kommt auf den Tisch - etwas ähnliches wie Kaffee. Es wird nachgeschenkt, so oft man will.

Eggs at any styl ("sunny side up") geht ja noch. Da kann man nichts falsch machen, aber beim Bacon! Mal war er schon gestern gebraten, ja so gar ranzigen gab es am Tamiami Trail bei den Indianern. Die wissen: da kommt eh keiner wieder hin. Zäh, kalt, nicht knusprig - grausam oft. Zum Ausgleich war der Toast genau so mies...

Meist gab es hash browns dazu. Es sollten Kartoffeln sein, was sich aber werden im Geschmack noch im Aussehen niederschlug. Aber fettig waren sie...

Blieben ja noch pancakes. Die wurden immer mehr und mehr im Mund

trotz dazwischen geschmierter Butter und jede Menge Marple Sirup.

Aber einmal gab es sogar frischen Orangensaft auf Sanibel! Sonst war er zuckersüß.

Das ganze Frühstück musste ja bis zum Dinner vorhalten und so waren die knapp 20 U.S. $ mit all den Steuern und Tip (tip - mit einem "p" hier - oder "gratuity" wie bei Pech schon auf der Rechnung steht) nicht viel. Früher, als der Dollar noch was Wert war, gabs für den Preis hier noch ein Stück Land dazu.

Man lernt ja auch noch jede Menge über Land und Leute.

Versteht, warum einigen von ihnen viele verschiedene Gerichte bestellen, die aber nicht aufgegessen werden und warum manche ihr Essen durchhexeln, das Messer weg legen und alles mit Ketchup zu schütten... :-)

Naples-Strand
Naples-Strand

Turrorist - oder so...

Nicht so nahe rangehen: Fleischfresser!

Everglades City

Everglades City, eine riesen Stadt, so 500 Einwohner. Wenn 250 davon Männer sind, haben 251 von ihnen den Titel Capt'n! Damit ist schon alles gesagt...

Naples-Palme-des-Reisenden
Naples-Palme-des-Reisenden
Everglades-Mangroven

...und die Mangroven gegenüber.

Chokoloskee Island
Everglades-Chokoloskee-Island

Von Chokoloskee Island aus geht es in die ewig gleich aussehenden Ten Thousand Islands

Everglades-Koenigseeschwalbe

Einer der Vögel, die oben auf dem Bild zu sehen sind: Königsseeschwalbe-Sterna maxima-Royal Tern

Kurz hinter Everglades City endet die 29th South auf Chokoloskee Island. Einer der vielen Capt'n fuhr uns zwischen den Ten Thousand Islands mit seinem kleinen Outboarder herum.

Gut, als Kapitän kannte er sich ja aus, aber warum musste ausgerechnet er sich für den größten aller Zeiten Countrysänger südlich von Nashville halten?

Die Inseln kann man nicht betreten. Es sind fast ausschließlich Mangroven. Kommt man doch mal irgendwo rauf, bereut man es schnell: hungrige Mücken!

Er wohne schon immer hier, meinte er, hier gäbe es Rote, Schwarze und Weiße Mangroven.

Au ja, er möge bitte die Schwarzen und Weißen zeigen! Die sind nämlich verdammt schwer zu unterscheiden. Die Roten gibt es ja überall auf der Welt.

Er konnte es nicht - nur furchtbar singen.

Everglades-Chokoloskee-Mangroven

Eine von den "10.000 Inseln" nahe Chokoloskee Island, da wachsen nur Roten Mangroven

Big Cypress National Reserve - H. P. Williams Roadside Park

Everglades-Ibisse

Jede Menge Vögel. Die Ibisse sind schon zum Schlafen eingeflogen, der Anhinga pflegt noch sein Gefieder.

Everglades-24th-South

...and the time stud still on Bluberry Hill...

Everglades-Mangroven

Florida Gar, Lepisosteus platyrhincus DeKay, 1842

Die Heimat der Sumpfzypressen Taxodium distichum. Dieser Baum ist auch auf der Seite Sanssouci, Potsdam, beschrieben und zu sehen.

Everglades-Fischadler
Everglades-Anhinga

Ein Fischadler. Bessere Bilder und Beschreibung gibt es auf der Costa Rica Seite zu allen Vögeln.

Ein Anhinga, ein Schlangenhalsvogel.

Fakahatchee Strand Reserve State Park

Everglades-Fakahatchee
Everglades-Fakahatchee

Picayune Strand State Forest

Everglades-Anhinga
Everglades-Silberreiher
Everglades-Flagge

Ein Great Blue Heron, ein Kanadareiher. Das Bild ist bewusst nicht größer oder per Ausschnitt eingestellt worden.

Zeigt es doch wie perfekt die Tarnung in den Zypressenwälder ist.

Der eleganteste aller Reiher: ein Silberreiher.

Deswegen Florida.

Nur wegen der vielen Tiere! Den Rest kann man sich schenken, da gibt es weit aus schönere Flecken auf der Erde als Florida. Forget the East Cost!

Hier, auf dem vielleicht 100 m langen Holzsteg nur wenige Meter neben der 41am Rande des Big Cypress Park findet man sie. Aus Platzgründen können hier nur wenige gezeigt werden.

Man muss nur 6 oder 8 mal herfahren, zu unterschiedlichen Tageszeiten und man bekommt sie alle vor die Linse.

Everglades-Fakahatchee
Everglades-Fakahatchee
Everglades-Fakahatchee
Everglades-Fakahatchee
Everglades-Fakahatchee
Everglades-Fakahatchee
Fakahatchee-Eingang

Schussverletzung

Sieht aus wie ein Schuss mit 12er Schrot aus ca. 8 - 10 m Entfernung. Die kleinen Löcher könnten Kaliber 22 aus kurzläufiger Waffe sein. Ein Gewehr mit Wester-X-Long-Riffles-Munition (drei Ringe) hätte keine Beule im Blech hinterlassen - oder so.

Man kann so oft in den Staaten sein wie man will, das Staunen über die Entfernungen bleibt.

So wie hier. Dieser Weg - nirgends auf der Welt gab es je so einen guten ohne Beton oder Teer - kann mit 40 oder 50 m/h befahren werden, immer gerade aus.

Trotzdem benötigt man eine Stunde um an das zerschossene Schild am Ende des Fakahatchee Parks zu kommen, ein paar Stopps eingeschlossen.

Nur um festzustellen das nichts zu sehen ist. Rechts und links des Weges sind die Swamps, aber hier findet man keines "gators", wie der faule Ami sagt, keinen Vogel in den Bäumen, nichts.

Einmal, ganz kurz vor Sonnenuntergang, war ein deer auf dem Weg, hier der Fleck auf dem Bild neben an und die Familie der Rehe war zwischen den Bäumen mitten im Sumpf zu sehen.

Erstaunlich hier einen Trupp zur Verbesserung des guten Weges anzutreffen.

Können die nicht mal den Kudamm in Berlin einebne?

Aber irgendwann ist auch der längste Weg in der klein gewordenen Welt zu Ende.

Der Blick kann in die Landschaft schweifen, Vögel - Ibisse jeden Alters - stieben davon - das Ende des Fakahatchee Parks ist erreicht...

... und eine Umweltzerstörung ungeheueren Ausmaßes empfängt die wenigen Besucher, die sich bis hier her auf der Suche nach unberührter Natur vorwagen.

Erst einmal ist es ja faszinierend hier am nördlichen Ende des Fakahatchee Park. Sehr breite, in Nord-Süd-Richtung verlaufende Entwässereungskanäle und der Bewuchs des Parks bieten vielen Vögeln Lebensraum.

Besonders bei einsetzender Dämmerung.

Was liegt dahinter? Picayune Strand State Forest? Wie sieht es da aus?

Na, Morgen ist auch noch ein Tag.

Prima Sache für die Unterwasserkamera - nur, man fühlt sich hier irgendwie so beobachtet...

Everglades-Chokoloskee-Island

Truthahngeier

Letzter Sonnenstrahl auf den Schlafbaum der Ibisse - und Schnabel nach rechts, bitte!

Everglades-Fakahatchee

Jetzt aber nach hause! Gilt für alle!

Hier öffnet sich die Landschaft, der Mensch hat massiv eingegriffen, riesige Entwässerungskanäle gebaut, die Sümpfe auf 230 qkm verwüstet - nur um die Menschen zu bescheißen im: