Familie der Entenvögel Anatidae


Systematik der Familie der Entenvögel

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Die Einteilung der Tribus und der Gattungen erfolgt nach Kear 2005.

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Klasse Vögel Aves

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Ordnung Gänsevögel Anseriformes

Familie Entenvögel Anatidae

Unterfamilie Pfeifgänse Dendrocygninae

Pfeifgänse im engeren Sinne Dendrocygna

Art Tüpfelpfeifgans Dendrocygna guttata

Art Sichelpfeifgans Dendrocygna eytoni

Art Wanderpfeifgans Dendrocygna arcuata

Art Gelbbrustpfeifgans Dendrocygna bicolor

Art Kubapfeifgans Dendrocygna arborea

Art Zwergpfeifgans Dendrocygna javanica

Art Witwenpfeifgans Dendrocygna viduata

Art Herbstpfeifgans Dendrocygna autumnalis

Art Weißrücken-Pfeifgans Thalassornis leuconotus


Tribus Hühnergänse Cereopsini

Gattung Hühnergänse Cereopsis

Art Hühnergans, Cereopsis novaehollandiae


Tribus Echte Gänse Anserini

Gattung Feldgänse, Anser

Art Schwanengans, Anser cygnoides

Art Saatgans, Anser fabalis

Art Kurzschnabelgans, Anser brachyrhynchus

Art Graugans, Anser anser

Art Blässgans, Anser albifrons

Art Zwerggans, Anser erythropus

Art Streifengans, Anser indicus

Art Kaisergans, Anser canagicus

Art Schneegans, Anser caerulescens

Art Zwergschneegans, Anser rossii

Gattung Meergänse, Branta

Art Ringelgans, Branta bernicla

Art Kanadagans, Branta canadensis

Art Weißwangen- od. Nonnengans, Branta leucopsis

Art Rothalsgans, Branta ruficollis

Art Hawaiigans, Branta sandvicensis

Unterfamilie Halbgänse Tadorninae

Tribus Merganettini Sturzbach-, Saumschnabel-, Dampfschiffenten

Tribus Plectropterini Sporngans, Höckerglanzgans

Tribus Tadornini übrige Halbgänse

Gattung Tardona

Art Brandgans Tardorna tardona

Herbstpfeifgänse kommen in den Südstaaten der USA, in Mittel- und Südamerika vor. Wie alle Pfeifgänse haben sie längere Beine, Hälse und breitere Flügel als die anderen Gänse. Sie werden nicht gejagd aber als Schädlinge in der Landwirtschaft verfolgt.

Ausgewachsen wiegen beide Geschlechter knapp unter 1000 gr. Die Aufnahmen sind auf der Halbinsel Nicoya im Flußdelta im Park Palo Verde im Nordwesten Costa Ricas gemacht und zwar im Februar.

Die Regenzeit ist lange vorbei und es gibt nur wenig Wasser. Genau der richtige Lebensraum für alle Arten die Ordnung. Man kann wunderbar gründeln.

Ein paar km südlich von Berlin bei Blankensee hat der NABU ein großes Stück Land gekauf. Teile der Nutewiesen im Naturpark Nuthe-Nieplitz.

Ein Sumpfgebiet, das die Ostzone versucht hat trocken zu legen und landwirtschaftlich zu nutzen.

Die Wiesen sind nun in der nassen Jahreszeit wieder geflutet und in den flachen Gewässern sollen die Zugvögel geschützt vor Füchsen und anderen Räubern ungestört die Nächte verbringen wie es ihre Art ist.

Die Graugänse sind schon da. Auf dem Bild neben an fliegen sie nach kalter Nacht gerade auf. Nicht weit entfernt (großes Bild unten) finden sie ihr Futter.

NABU nennt das Gelände "Die Ungeheuerwiesen". Kurios ist, dass kein Einheimischer den Namen kennt.

Na ja, PR ist eben alles.

Möwen

Enten

Die Grau- oder Wildgans aus der Gattung der Feldgänse ist der Vorfahre unserer domestizierten Hausgänse.

Die Graugans erreicht eine beachtliche Flügelspannweite von bis zu 1,80 m, eine Länge bis 90 cm und ein Gewicht (Ganter) bis 4 kg. Die Weibchen kommen auf 3,5 kg. Nur Schwanengänsen sind größer.

Graugänse sind tag- und nachtaktiv. Werden sie tagsüber zu oft gestört, äsen sie auch nachts.

Eigentlich sind Graugänse Zugvögel, die im Winter weit in den Süden gezogen sind. Immer öfter in den letzten Jahrzehnten gehen sie nicht mehr auf die weite Reise.

Entweder sie bleiben in ihren Brutgebieten oder sie nur noch an die Küsten der Nord- und Ostsee oder in die Niederlande. Auch der Gegend um Berlin sind sie, milde Winter vorausgesetzt, zu sehen.

Die angestammten Überwinterungsgebietesind die Westküste Spaniens, die Nordküste Algeriens und Tunisies und der Neusiedler See sowie die Adria.

Körperlänge: 90-100cm

Brutgebiet: Nordamerika, Skandinavien (überwintert an Nord- und Ostsee)

Verbreitung: In Europa eingeführt, 50.000 Vögel werden in England vermuten.

An vielen Parks und Seen heimisch.

Unterfamilie Pfeifgänse Dendrocygninae

Ordnung der Gänsevögel Anseriformes

Herbstpfeifganz Dendrocygna autumnalis

Wilde Graugänse in Johannismühle bei Baruth, Brandenburg

Mandarinente-Aix-galericulata
Mandarinente-Aix-galericulata
Mandarinente-Aix-galericulata

Wilde Graugänse in Johannismühle bei Baruth, Brandenburg

Graugänse im Morgengrauen kurz nach dem Auffliegen, Ungeheuerwiesen, Blankensee, Brdbg.

Anas-platyrhynchos-Stockente
Anas-platyrhynchos-Stockente
Anas-platyrhynchos-Stockente
Anas-platyrhynchos-Stockente
Anas-platyrhynchos-Stockente
Anas-platyrhynchos-Stockente

Schwanengans Aner cygnoides

Gänse

Streifengans-Anser-indicus
Anas-platyrhynchos-Stockente

Saatgans Anser fabalis

Streifengans Anser indicus

Graugans? Oder schon Höckergans?

Graugans Anser anser

Mandarinente-Aix-galericulata
Mandarinente-Aix-galericulata

Herbspfeifgänse im Parque National Palo Verde auf der Halbinsel Nicoya, Costa Rica

Hier im Nationalpark Palo Verde überwintern die Zugvögel aus Kanada und den USA

Graugänse auf einem Feld bei Blankensee, Brandenburg

Anas-platyrhynchos-Stockente

Saatgänse an der Elbe bei Glückstadt

Kanadagans - Branta canadensis

Kanadagans-Branta-canadensis

Weißwangen- oder Nonnengans, Branta leucopsis

Rothalgans, Branta canadensis

Branter-leucopsis-Weisswangengans
Branter-leucopsis-Weisswangengans
Branter-ruficollins-Rothalsgans-Tierpark-Berlin

Branter-ruficollins-Rothalsgans-Tierpark-Berlin

Branter-ruficollins-Rothalsgans-Tierpark-Berlin

Alopochchen-aegyptiacaus-Nilgans

Nilgans, Alopochchen aegyptiacaus

Streifengans-Anser-indicus
Streifengans-Anser-indicus
Branter-leucopsis-Weisswangengans
Branter-leucopsis-Weisswangengans

Körperlänge: 70-90cm

Brutgebiet: Mittelasiatisches Hochland.

Verbreitung: In Europa eingeführt,

An vielen Parks und Seen heimisch.


Hawaiigans, Branta sandvicensis

Brantas-sandvicensis-Hawaiigans
Branter-ruficollins-Rothalsgans-Tierpark-Berlin