Hamburger Hafen, Fotos

Seestücke: Schiffe, Boote, Segler, Häfen aus aller Welt

Ganz schön langweilig geworden, der Hamburger Hafen. Was war das für einen Höllenlärm, der von den Werften zum Stintfang herüber klang. Niethämmer dröhnten die ganze Nacht, Schweißgeräte und die Funken der Trennschleifer ließen den Himmel rötlich schimmern und hunderte Barkassen quirlten das Wasser vor den Landungsbrücken durcheinander, 24 Stunden lang. Wohlig lief der tiefe Ton der Schiffshörner den Rücken runter, ließen einem von Sauarbeit träumen ohne damals zu wissen, was gerade Surabaya (Indonesien) für ein Drecknest ist...

Heute sind Barkassen nur noch mit Touristen auf "Groooossser Hafenrundfahrt" unterwegs und die paar dicken Pötte werden halbautomatisch von ihren Containern ent- und beladen, sind schnell wieder weg. Hafenromantik? Die muss man suchen. Man findet sie nur, wenn man Häfen mag. Dann findet man sie auch und sie lässt eine nie wieder los.

Fischerei

Zwischen Helgoland und der Elbe

Hamburger-Michel

Hamburger Hafen

Wappen-von-Hamburg
Ueberseebruecken-Hamburg

Wo ist denn man nur diese Aufnahme entstanden?

Viele Schiffe hatten diesen Namen schon

Kalt und feucht an so einen Januartag

Schiffsaufbauten

Na bitte: richtig dicke Schiffe im weitläufigen Hafen

Containerschiff

Da geht was rauf

Hamburg-Tollerort-Containertrminal

Der nächste bitte!

Der größte Hafen aber, wo die Container automatisch entladen werden, ist Hamburg. Hier ein ist ein Hafenplan.

"Hochstapler"

Der Hafen ist doch schön, oder?

Manchmal kommt auch ein dicker Pott vorbei. Auch wenn es regnet - was ja in Hamburg nur gaaanz selten der Fall sein soll!

Hamburg-Containerstapler
Hamburg-Containertrminal
Hamburg-Queen-Mary2-m-Dock
Hamburg-Rickmer-Rickmers
Hamburg-Landungsbruecken
Terroristen, oder so....
Rickmern mir mal...
Hamburg-Schiffstau
Hamburg-Raddamfer

Na, dann man Tau...

Aber das ist doch romantisch, oder?

Nie gesehen: an einem Januartag wälzte sich eine gebliche Nebel-Smogfront die Elbe hoch und legte sich über das ganze Hafengebiet. Die Camera sagt es war der 15. Januar 2005 um 15:10 Uhr. Romantik? Oder doch eher ziemlich ungesunder Smog?

Waterkant

Hamburg-Nebel-im-Hafen
Hamburg-Hafenpanorama

Groß ist er ja, so ein TEU (Twenty-foot Equivalent Unit), nämlich 6,058 x 2,438 x 2,591 Meter. Da passen schon 100.000 Jeans aus Bangladesch rein. Noch größer der FEU (Forty-foot Equivalent Unit). Er ist 12,182 m lang. Es sind mit 15 Mio. Stück die Wichtigsten für die Handelsschifffahrt.

Rund 30 Mio. Stück gibt es ungefähr insgesamt. Das geniale an den Container ist, dass sie auf See- und Binnenschiffe, auf LKW und Eisenbahnen passen und das mittlerweile auf der ganzen Welt.

Sie haben eine Lebensdauer von ca. 12 Jahren. Jährlich werden 3 Mio. neu gebaut. Und das fast immer in China. Seit 1961 sind sie genormt. Der Bau der Container waren die ersten Waren aus China und die Welt stöhnte damals: Nicht mal die bekommen die Chinesen gerade hin. Da hat sich ganz schön was geändert...

Der Name Container kommt vom lateinischen continere. Es bedeutet zusammenhalten, enthalten.

Und was kommt in die Eisenkästen so rein? Über 60 Prozent des grenzüberschreitenden Welthandels! Fertigprodukte meistens, Maschinen oder Maschinenteile auf Paletten, massive Übersee-Umzugsboxen, Lift van genannt.

Nun hat ja nicht jeder 100.000 Jeans an einen Ort zu versenden. Es müssen auch kleinere Transportbehälter her. Dafür nimmt man Gitterkörbe wie die hier verlinkten.

Gitterkörbe haben den Vorteil, dass der Inhalt - wie Pakete oder kleineres Stückgut z.B. – nicht all zu aufwendig vom Absender verpackt werden müssen und trotzdem vor Deformation gut geschützt sind.

Gitterkörbe werden aus stabilem Drahtgeflecht hergestellt und haben somit ein geringes Eigengewicht. Sie lassen sich stapeln oder mit Deckel verschließen. Es gibt sie auch mit Rädern zum schnellen Entladen. Noch ein weiterer Vorteil: Man sieht von außen, was drin ist. Das erleichtert so manche Zollabfertigung.

Die 20 größten Containerhäfen sind hier zu finden.

Was ist in so einem Container eigentlich alles drin, wie wird er beladen?

Nicht nur die Container haben eine "Zerfallszeit" - die Schiffe auch.

Es sieht so aus, als wüsste niemand so ganz genau, wie viele Handelsschiffe die Weltmeere befahren. Es werden um die 40.000 sein. Hier finden Sie eine wirklich verblüffende Karte der Schiffsbewegungen 2012.

Ein Drittel davon sind Massengutschiffe (engl. Bulkcarrier). Sie fahren Schüttgut wie Erz, Kohle, Zement, Bauxit, auch Getreide.

Von den Containerschiffen sind ca. 10.000 unterwegs. Vielleicht mit abnehmender Stückzahl. Denn die Containerschiffe werden immer größer. Jetzt ist einer im Hamburger Hafen aufgetaucht, der 399 Meter lang und 60 Meter breit ist.

Alleine 2014 sind 172 von diesem Typ verschrottet worden. Hoffentlich nicht so, wie vom Autor am Strand von Chittagong, Bangladesh, fotografiert!

Dann gibt es noch jede Menge Schiffstypen von denen die meisten von uns noch nie gehört haben. Gut, RoRo mag man noch kennen: Roll on/Roll auf. Aber BORO-Frachter? Der fährt gleichzeitig trockenes Massengut, Öl, und RoRo..

Oder BACO-Carrier? Da fahren Leichter in den Bauch und Container werden an Deck geladen. Oder ConBulk? Fährt Container und Massengut.. Oder RoPax? Das sind die Fährschiffe, die Roll on/ Roll of Fahrzeuge aufnehmen und Passergiere befördern.

In Golfito, Costa Rica, kam ein Frachter vor die Linse, der als Halbtaucher ausgelegt war. Er senkte sich ab und Yachten fuhren rein und wurden schwimmend um die Welt geschippert.

Dort lag auch ein Großsegler der für Behinderte ausgelegt ist,