Rund um die Glienicker Brücke - Seite 31

Schloss Klein-Glienicke, Seite 30

Jagdschloss Glienicke, Seite 32

Schloss Babelsberg, aufgenommen mit 800 mm-Tele von der Glienicker Brücke im Morgendunst

Schloss Babelsberg in der Abendstimmung

Steckbrief

1833: König Friedrich Wilhelm III. erlaubt seinem zweitältesten Sohn den Neubau eines Schlosses auf dem Babelsberg.

1835 bis 1849: Prinz Wilhelm, (ab 1871 Kaiser Wilhelm I.) und seine Gemahlin Augusta erteilen den Architekten Karl Friedrich Schinkel, Ludwig Persius und Johann Heinrich Strack den Auftrag dazu.

In zwei Bauphasen entsteht ein burgenähnliches Schloss im englisch-gotischen Stil.

1841: Schinkel stirbt. Sein Schüler und Nachfolger Ludwig Persius versuchte den Schinkelplan unter der ständigen Einmischung der Prinzessin Augusta beizubehalten, scheitert aber.

22. September 1862: Ein Gespräch zwischen König Wilhelm I. und Bismarck endet mit der Ernennung Bismarcks zum Ministerpräsidenten und Außenminister.

1888: Wilhelms I. stirbt Das Schloss wird nicht mehr bewohnt.

1945: Das Mobiliar ging durch Plünderungen der sowjetischen Armee verloren.

1953: Die Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft der DDR bezieht einige Räume.

1950: werde Neubauten für die Universität Potsdam östlich vom Schloss errichtet.

1970: Die DDR eröffnet ein Museum für Ur- und Frühgeschichte. Nichts zur Erhaltung des Bauwerks wird unternommen.

1992: Nach der Wende wird das Schloss notdürftig für ein Museum hergerichtet.

2010: Der Zustand ist immer noch erschreckend schlecht.

Genf lässt grüßen: Fontäne im Tiefen See vor Schloss Babelsberg

Schloss-Babelsberg

Schloss Babelsberg

Die Maschinenhaus des Schlosses Babelsberg

Schloss-Babelsberg
Schloss-Babelsberg
Schloss-Babelsberg
Schloss-Babelsberg

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Schloss Glienicke 1

Schloss

Gartenhof
Kavaliersflügel

Kleine Neugierde

Große Neugierde

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Schloss Glienicke 2

Casino

Klosterhof im Schlosspark
Löwenbrunnen
Stipadium

Schloss-Babelsberg

"Wachhund" am Schloss Babelsberg

Die Maschinenhaus des Schloss Babelsberg

Schloss-Babelsberg

Gelbe Klinker für den Bau des Schlosses Babelsberg

Schloss Glienicke 3

Orangerie
Greifentor und Pförtnerhaus
Hirschtor
Gärtner- und Maschinenhaus
Jägerhof

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Villa Schöningen

Potsdam-Villa-Schoeningen
Potsdam-Villa-Schoeningen
Potsdam-Villa-Schoeningen
Potsdam-Villa-Schoeningen
Potsdam-Villa-Schoeningen

Villa Schöningen

Schöne Skulptur an der Fassade

Musems

Mauerstück vor der Villa Schöningen

Die Skulptur war kurze Zeit im Garten der Villa Schöningen zusehen

"Villa Schöningen an der Glienicker Brücke" Ein Deutsches Museum und Café.

Potsdam-Villa-Schoeningen

Gerade rüber, auf der anderen Seite der Havel im Schloss Klein-Glienicke, residierte Prinz Carl von Preußen.

Kurd Wolfgang von Schöningen (aus Schöningen bei Braunschweig) war sein Hofmarschall.

Für ihn entwarf 1843 Ludwig Persius im Auftrag von König Friedrich Wilhelm IV. diese Villa im italienischen Landhausstil. Sie gehört heute zum Weltkulturerbe.

Aber an der Stelle stand seit 1826 schon ein Haus des Schiffsbauers Nüssoll. Das war, umgeben von einem windschiefen Bretterzaun und einem hölzernen Abort im Garten, so hässlich, dass es Prinz Carl von Preußen beim italalisieredem Ausbau von Schloss Klein-Glienicke beträchtlich störte.

Was den Schiffbauer immense Forderungen stellen ließ.

Nach 1945 verfiel die Villa. Bis Mitte der neunziger Jahre wurde sie als Kindergarten genutzt und stand dann jahrelang leer und wurde erst am 8. November 2009 zum 20. Jahrestag des Mauerfalls von der "Teflonkanzlerin" als Museum der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht.

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