Sanssouci

Neues Palais

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Das Neue Palais

Die Bezeichnung der Bauteile des Neuen Palais

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Heinrichsflügel

Mittelrisalit mit Ehrenhof

Theaterflügelflügel

< Norden

Süden >

Die Westfassade des Neuen Palais (zusammengesetzt aus 2 Fotos vom Oktober 2009)

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Die Zeichnung ist nicht genau Maßstabsgerecht, zeigt aber die Symmetrie des Bauwerkes

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< Süden

Friedrichsflügel

Hauptbau

Südliche Gartenseite

Mittelrisalit

Hauptbau

Nördliche Gartenseite

Hofdamenflügel

Norden >

Die Himmelsrichtungen entsprechen hier denen in der Zeichnung oben: Die Ost- oder Gartenansicht des Neuen Palais

Das Neue Palais ist das größte Gebäude im Park Sanssouci und gilt als das bedeutendeste Schloss im Stile des preußischen Barocks. Es ist 220 Meter lang und hat mehr als 200 Räume, 4 Festsäle und ein Rokokotheater. Die Kuppel hat eine Höhe von 55 m. Der Bau des Schlosses wurde, wie die Communs und die Kolonnaden, 1763 begonnen und 1769 fertiggestell. Es diente als Sommergästehaus Friedrich II, des Alte Fritzens.

Kaiser Wilhelm II. machte es zu seiner Sommerresidenz und wohnte hier von 1888-1918. Das Neue Palais dient heute als Museum. Die prachtvollen Räume können besichtigt werden. Fotografieren kostet natürlich extra.

Der preußische Staat hat sich hier ein architektonisch ziemlich überladenes Ensemble in den märkischen Sand hingestellt, das eigentlich für die damalige Monarchie viel zu groß war. Hat sich Friedrich der Große hier als siegreicher Feldherr ein Denkmal gesetzt? In den Kartuschen am Mittelrisalit steht "NEC SOLI CEDIT" - Selbst der Sonne weicht er nicht.

Die Ehrenhofseite oder die Westfassade

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Links die Kuppel des Hofdamenflügels im Hintergrund, der Heinrichsflügel, dann der Risalit der Westfassade mit dem davorliegenden Ehrenhof und die Treppe der Commune-Nord. Dazwischen die Mopke.

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Auf der Kuppel über dem Risalit des Hauptbaus tragen drei Grazien aus Kupfer die Königskrone

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Das Geld war knapp in Preußen. Gerade, 1763. war der Siebenjähre Krieg siegreich überstanden und die Kassen waren leer, das Land ausgeblutet. Trotzdem sollte der Welt gezeigt werden, was Preußen zu leisten Imstande war.

Aber für echte, teure Ziegelsteine reichte es nicht. Sie wurden einfach aufgemalt.

Heute würde man sagen, die Bauten im westlichen Teil von Sanssouci kurz nach einem langen Krieg in nur 6 Jahren bis 1769 hochzuziehen, waren eine gigantische "Arbeitbeschaffungsmaßnahme."

Der Risalit der Westfassade

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Vor der Westfassade des Neuen Palais zwischen dem Heinrich- (im Bild links) und dem Theaterflügel liegt der Ehrenhof

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Eingang zum Ehrenhof

Kandelaber (2009)

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Westfassade, rechts der Theaterflügel. Der Ehrenhof und davor die Mopke., der Fest- und Exerzierplatz mit geteertem Wirtschaftsweg, um während der Bauarbeiten die hochkant verlegten, originalen, gelben Ziegelsteine zu schonen.

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Der Mittelrisalit mit dem Ehrenhof davor (0ktober 2009)

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Noch viel Arbeit (0ktober 2013)

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Ostfassade des Theaterflügel im November 2014

Hier werden Teile der 155.030.000 € verbaut. Der Bund, Berlin und Brandenburg ermöglichen die umfangreichen Sanierungen mit einem Sonderinvestitionsprogramm für die preußischen Schlösser und Gärten.

Die gesamte Bühnen- und Haustechnik wurde ausgebaut. In der Ausschreibung des Bauabschnittes heißt es:

"VE 8 Reinigung, Dekontamination, Maskierung. Reinigung aller Oberfl‰chen im Dach, Schadstoffabreicherung und Maskierung aller verbleibenden Konstruktionshˆlzer durch Intensivreinigungsverfahren, Entsorgung aller kontaminierten Materialien. Arbeiten im kontaminierten Bereich."

Im Dezember 2015 soll alles fertig sein.

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Südfassade des Theaterflügels (Mai 2007)

Die Gartenseite des Neuen Palais

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Friedrichsflügel

Hauptbau

Südliche Gartenseite

Mittelrisalit

Hauptbau

Nördliche Gartenseite

Hofdamenflügel

Die Ostfassade des Neuen Palais vom Mai 2007, die Gartenseite

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Hauptbau, Südliche Gartenseite (Mai 2007)

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Mittelrisalit, Gartenseite im Mai 2010

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Mittelrisalit, mit 400-mm-Tele aufgenommen, links vom Schloss Charlottenhof, rechts von der Hauptallee aus gesehen

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Hauptbau, Südliche Gartenseite. Bild von Mai 2007. Ist jetzt eingerüstet (s. unten).

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Gartenseite. Bild vom Norden her (Oktober 2009).

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Gartenseite, Hofdamenflügel und Hauptbau nördliche Gartenseite, wie es hofiziel heißt (Oktober 2009)

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Figuren an der nördlichen Gartenseite des Neuen Palais.

An der gesamten Ostseite des Schlosses stehen 45 Skulpturen - zweimal gezählt.

Diese Fassadenfiguren sind aus Cottaer Sandstein hergestellt. Die meisten sind aus der Zeit von 1763-1769 und wurden rund 100 Jahre später überholt/ersetzt.

Wohl alle Bildhauer der damaligen Zeit konnten sich hier verewigen und Preußens Gloria erstrahlen lassen.

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Südfassade des Friedrichsflügel (Mai 2007)

Die erste Skulptur: Zwei Nymphen mit Tuchdraperie und einem Quellkrug, Johann Peter Benckert, Kopie.

Die zweite Skulptur: Weibliche Figur mit Felldraperie, ausladende Geste, Diademschmuck vor Baumstamm stehend...

Die Ballustrade auf der Gartenseite des Neuen Palais

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Die Südseite der Auffahrt zur Terrasse mit der Ballustrade vor dem Friedrichs- dem Theaterflügel (Mai 2007)

Die Ballustrade ist mit sechs Gruppen Kandelaber mit 16 Putten, sechs Einzelfiguren, 14 Vasen und 12 Trophäen reich bestückt. Sie sind aus Sandstein und zwischen 1889 und 1894 gefertigt worden.

Die Ballustrade verdeckt die Auffahrten im Norden und Süden und trägt die Beleuchtung. Parallel zur Terrasse verläuft der Lindstedter Weg, der nach Norden zum Schloss Lindstedt führt.

Das ehemalige Gut gehörte dem Oberjäger Lindstedt. Kronprinz Friedrich Wilhelm (später: IV.) erwarb es 1843 und plante es nach seinen Ideen und Plänen von August Stüler (1855). Ausgeführt wurde es von Ludwig Ferdinand Hesse und Ferdinand von Arnim in den Jahren von 1858-1860. Alles was damals Rang und Namen hatte war daran beteiligt.

Henning von Treskow hat zeitweise hier gewohnt. 1945 haben die Russen hier ihre Kommandantur gehabt (und die Portikusfiguren auf nimmer wiedersehen mitgenommen), 1953-83 war es Pädagogische Hochschule, dann bis 1994 Gerichtsmedizin.

Heute ist es der Tagungsort der Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten ("SPSG" - wie sie sich auf Hochdeutsch nennen).

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Ballustrade (Juni 2011)

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Auffahrt an der nördlichen Gartenseite vor dem Damenflügel (Oktober 2009)

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Hauptbau, Südliche Gartenseite, Friedrichsflügel (Okt. 09)

Mächtige Kandelaber an der südliche Gartenseite (5.07)

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Noch viel Arbeit (Okt. 2013)

Ganz schön aufwendig (Okt. 2013)

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Der Adler auf der Kuppel des Friedrichsflügel ist aus Kupfer und vergoldet. Ihn schuf Johann Christian Wohler d.J.

Zufall? Großer preußischer Adler auf kleiner Welt? (Okt. 2009)

Der Adler auf der Kuppel des Friedrichsflügel


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