Vorwort


Diese Seiten behandeln die Auswirkung des Korallensterbens im Indopazifik durch den El Niño im Frühjahr 1998 auf die Malediven. Angesprochen werden die Zusammenhänge zwischen Strömung, Wind, Wetter und Umweltprobleme, die hier gemachten und die weltweiten. Betrachtet wird die Umwelt mit allen Aspekten, in der Riffe und Korallen existieren können. Aufgezeigt wird die Entwicklung bis 1998 und die Auswirkung des El Niño danach; immerhin ein Halbes Jahrzehnt. Haben die Korallen und alle anderen Bewohner des größten Biotops der Erde eine Überlebenschance?

Das Buch sollte den Titel "Handbuch der Malediven" haben. Es behandelt, wie es sich für einen Field Guide gehört, alle Belange Über- und Unterwasser dieser einstmals so paradiesischen Inseln.

Schwerpunkte sind die Fische und die Korallen, aber auch Flora und Fauna, Plankton und Algen, Geschichte, Islam, natürlich auch Tourismus und die Umweltprobleme eben, die durch den langen Beobachtungszeitraum und die Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Teilen der Welt besonders deutlich hervortreten.

In Mittelamerika lebte der Autor 5 Jahre und lernte dort die Unterwasserwelt des Ostpazifiks und der Karibik kennen.

In fast 10 Jahren Leben und Arbeiten in Asien folgten Erfahrungen im Golf von Persien, der Arabischen See, dem Golf von Bengalen, der Andamanensee, den Gewässern um Thailand, Malaysia und Teilen Indonesiens. Doch wo war es am Schönsten? Natürlich auf den Malediven!

Malediven-Schwarmfische

Höhe 3000: Malediven, irgendwo
Januar 1990

Handbuch der Malediven

Seite 1

Malediven Ade

Dreckige Luft, tote Korallen, Fische weggefangen (der Fisch für die Touris kommt teilweise schon aus Canada!), Preiserhöhungen 2013 um 30%: Ade Malediven!

30 Jahre Malediven

Drei Jahrzehnte (1982-2012) auf 29 Reisen insgesamt 87 Wochen, also fast 1 Jahr und 8 Monate. Jeden Tag den Kopf für viele Stunden unter Wasser gesteckt - da kann man sich ein Urteil erlauben. Nie ohne UW-Kamera, da kamen Zehntausende Fotos zusammen. Wenn auch keine weitere Reise hinzukommt, ist noch Arbeit für Jahre da, um die Quintessenz dieser Fotoausbeute hier darzustellen. Die Seite wird also weiter aktualisiert.

Nie in den 30 Jahren ist irgendetwas in der Natur besser geworden. Es ging nur bergab. Wer diese gravierenden Veränderungen nicht sieht, hat nicht genau hingesehen - das Motto dieser Seiten.


Die letzten 3 Wochen auf Embudu im Februar 2012 gaben für diesen schmerzlichen Entschluss den Ausschlag. Schließlich wird man süchtig nach den tropischen Inseln und es fällt verdammt schwer hart zubleiben wenn, wie dieses Jahr, zuhause -20°C angesagt sind.

Aber jetzt ist endgültig alles kaputt. So etwas hat es in den 30 Jahren noch nie gegeben, nicht mal nach den Auswirkungen des  El Niño 1998. Das Riff auf der Nord-seite ist jetzt vollkommen versandet. Die Fische, die es 2011 hier noch massenhaft gab, sind weggefangen. Die Wellen laufen ungebremst über das ehemalige Riff hinweg, donnern gegen die Uferbefestigung. Wie lange hält die Insel das noch aus?

Farewell Maldives

Dirty air, dead coral, fish catched (the fish for the tourists come from Canada some already!), Price increases in 2013 by 30%: Ade Maldives!

30 years in the Maldives

Three decades (1982-2012) for a total of 29 trips spanning 87 weeks, which is almost 1 year and 8 months. Everyday I snorkeled through these once pristine water for many hours every day. I always had a camera underwater and I took tens of thousands of photos. Even though added no further travel, still working for years as to the essence of this photo here represent yield. The page will be updated further.

Nowhere in the 30 years have I ever seen anything get better in nature. But, sadly, since1982, the underwater aquatic wonder has gone downhill. If you do not see these dramatic changes, it is only because you have not looked closely - the motto of this site (Genau hingesehen).

The last 3 weeks in February 2012 Embudu gave for this decision to the painful rash. Finally, they addicted to the tropical
islands it is damned hard when, as this year, at home -20° C are predicted.

But, alas, now everything appears to be beyond recovery. Nothing like this has been happened in the last 30 years, not even in 1998 after the effects of El Niño, have the underwater conditions been so sad to see. The reef on the north side is now completely silted up. The fish, which in 2011 were still here en masse, are trapped. The waves run unchecked over the former reef, thundering against the embankment. How long does the island have made?

Im Mai 2012

...stand neulich im "Tagesspiegel". In den USA will man Schneckengehäuse aus Plastik ins Meer werfen, um den Einsiedlerkrebsen - es gibt weltweit immerhin 1100 Arten! - ein Zuhause zu geben. Wachsen die Tiere, benötigen sie alle paar Monate neue, größere Gehäuse.

Aber Schnecken gibt es immer weniger. Die Gehäuse lösen sich im immer sauerer werdenden Wasser der Weltmeere auf. Man hat beobachtet, dass stärkere Krebse schwächere aus den Gehäusen ziehen, um ihren weichen Hinterleib selber schützen zu können..

Den Quatsch mit den Plastikgehäusen kann man sich auf den Malediven nun wirklich sparen - es gibt weder Schnecken noch Einsiedlerkrebse.

Es ist noch gar nicht so lange her, da gab es z. B. im Ari-Atoll jede Menge unbewohnter Inseln. Mit abnehmendem Licht kamen 100.000de Einsiedlerkrebse aus dem Dickicht hervor. Ein Naturschauspiel! Es waren so viele, dass der Sand nicht mehr zu sehen war. Blieb mal ein Handtuch aus Versehen dort liegen, war es nach kurzer Zeit vollkommen zerschreddert.

Aber die Gier der reichen maledivischen Familien kennt keine Grenzen mehr. Die Jahrhunderte unbewohnten Inseln wurden jetzt bebaut. Magala bei Ellaidhoo und Kandooma z. B. Man sehe sich ruhig mal den Wahnsinn auf dem Link zu Kandooma an. Man musste Sand aufschütten, da, wo mal eine schöne Lagune war.

Was sind da kleine Einsiedlerkrebse ohne Lobby Wert, wenn dicke Touris hunderte von US$ pro Nacht da lassen und aus Canada eingeflogenen Fisch fressen. Es ist zum Kotzen!

Wird fortgesetzt..

Immobilienkrise bei den Einsiedlerkrebsen...

"Ach, gibt es da viel Fisch..."

... sagte die unsägliche Touristin aus Oldenburg 2012 "...was schreibt der denn so negativ?"

Woher sollte die Tante auch wissen, dass die Schule Stachelmakrelen, die seit mehr als 10 Jahren unter dem Steg in Embudu steht - und sich 2011/2012 vor dem Badebetrieb unter die Wasserbungalows verzogen hat - nur noch aus 50 - 80 Tieren besteht und nicht mehr aus 1000 wie vorher? Wie klein die Makrelen jetzt sind!

Und dass die Schwärme der Füsiliere, Schnapper und der Schwarmwimpelfische gerade noch mal handgroß werden? Dass das Management der Insel selber die Riesenmakrelen und alles was sonst noch groß ist, den doofen Touris vor der Nase wegfängt?

Aber das ist noch lange nicht das Schlimmste!

Die Riffe sind tot. Mit dem Artenreichtum der Korallen verschwanden die Wirbellosen Tiere, die am Anfang der Nahrungskette stehen, die Invertebrata. Die waren hier in Millionen zu zählen, ernährten all die Nahrungsspezialisten unter den Fischen.

Schwimmt man in der Nacht mit der Lampe an den traurigen Überresten der Riffe entlang, lässt sich keiner von 1000 Arten Krebse, Federsterne und sonst was sehen.

Man lese unten mal, wie es in den 80er Jahren war, immer schlechter wurde, bis zum endgültigen Aus heute.

Malediven-Markrelen2003
Malediven-Schwarmfische
Malediven-Markrelen2012

Embudu, Stachelmakrelen 2003

Embudu, Stachelmakrelen 2012

Embudu, 2001: Stachelmakrelen. Da war der Schwarm noch so groß, dass er ohne Gefahr im freien Wasser stehen konnte!

Malediven-Einsiedlerkrebs

Kleiner Landeinsiedlerkrebs, Kuramathi 1982

Der Untergang der Malediven in drei Phasen

Der Untergang der Malediven lässt sich grob in drei Phasen einteilen. Die

PHASE I

beginnt mit der Eröffnung des Großflughafens Hulule. Im November 1981. Sie dauert bis ungefähr 1988. Ab ca. 1986 waren schon gewaltige Schäden an den Riffen von Kuramathi zu sehen.

Die Malediver haben ihre Insel in dieser Zeit selber zerstört.

Es gab ja keine touristische Infrastruktur. Schnell wurden lebende Korallen aus dem Riff an Ort und Stel-le herausgebrochen, um die Häuser mit den dünnen Wänden zu bauen. Welch ein Hohn: Lebende Korallen! Die Wände konnten noch so oft geweißt werden, sie wurden immer wieder schwarz durch die Feuchtigkeit.

Ein weiterer schwerer Fehler war das Abholzen der Scaevolabüsche an der Wasserlinie. Frei nach dem Spontispruch von 1968: Nieder mit den Alpen! Freier Blick auf das Mittelmeer für Jeden!

Die Wurzeln der Büsche halten den Sand nicht mehr - und die Malediver haben nichts daraus gelernt. 2010 wurden die Büsche vor dem Restaurant in Vilamen-dhoo weggehauen...

Die

PHASE II

reicht so von 1986 - 1996. Die Touristenzahlen auf den Malediven nahmen rapide zu. Die Riffe litten unter den Abwässern, vor allen Dingen an den darin enthaltenen Chemikalien wie die langen Molekülketten (Tenside), die z. B. in Haarwaschmitteln enthalten sind. Damit kommt keine Koralle klar. Welcher Tourist hat je einen Gedanken daran verschwendet?

Das Sterben der Korallen ging nun immer schneller von statten. Zu erst starb das Riffdach ab. Das beste Boll-werk gegen Wellen, das die Natur je geschaffen hatte. In den Milliarden Durchlässen und Verästelungen der Korallen verlor jede Welle die Kraft.

In Folge dessen schlagen die Wellen ans Ufer. Die Büsche dort waren obendrein der freien Sicht für die Touris auf das Wasser geopfert worden. Der Sand wurde weg gespült.

Hastig wurden an vielen Inseln hässliche Mauern aus jetzt toten Korallenbrocken errichtet, Von armen Kerlen aus Bangladesh und Südindien, Diese Mauern wurden obendrein auch noch falsch gebaut. Um Material zu sparen, waren sie viel zu steilflankig. Wenn Mond, Wind und Wellen mal drei Tage richtig zusammen arbeiteten, dann lachte die See darüber und zerschlug sie wieder,

Schon 1993 sah Ellaidhoo durch die Mauern pott-hässlich aus, schwappte die See auf Bathala auf der Ostseite in die Zimmer.

"Oh, there's plenty of fish..."

... said the unspeakable tourist from Oldenburg 2012, "...what's he writes so negative?"


Where should that lady also know that the school Bigeye travally which represents more than 10 years under the jeti in Embudu - and 2011/2012 moved into the water under the water bungalows - only from 50 - 80 is animals and no more of 1000 as before? How small the fishes are now!


And the swarms of fusiliers, snappers, and the swarm fishes straight pennants are hand-sized again? The management of the island itself, the giant trevally and everything else is great, cached out of the face of stupid tourists?


But that's still not the worst!


The reefs are dead with the species richness of corals disappeared invertebrate animals that are at the beginning of the food chain, the Invertebrate. They were here to count in millions, all the food fed to the fish specialists.


If you swim at night with the light on the sad remains of the reefs along, can be seen none of 1,000 species crabs, feather stars and anything else.


Just read down times, as it was in the 80s, was getting worse and worse, until the final from today.

Property crisis at the hermit crabs...

...it was written in the "Tagesspiegel", (newspaper in Berlin). In the USA they wants to throw snail shells from plastic into the sea to the hermit crabs - there are at least 1100 species worldwide! - to give them new homes. The animals grow; they need every few months new, larger enclosure.

But there are less snails. The cases solved in the water becoming more acidic in the world's oceans. It has been observed that more cancers weaker pull out of the housings in order to protect their soft tails it self in ..

The nonsense with the plastic shells can be left in the Maldives really - there are no snails or hermit crabs any more.

It is not that long ago that there was, for example, in the Ari Atoll plenty of uninhabited islands. Came with hermit crabs decreasing light 100,000 's-out of the thicket. A natural wonder! It could be seen were not as many of the sand. Was even a towel accidentally lying there, it was completely shredded after a short time.

But the greed of the rich Maldivian families knows no bounds. The centuries have now been built on uninhabited islands. Magala near Ellaidhoo and Kandooma Consider, for example, quiet time at the madness on the link to Kandooma. They had to sand heaped up, where was a beautiful lagoon views,

What are hermit crabs as small lobby with no value when thick tourism hundreds of U.S. $ per night, can eat out there and fish flown in from Canada. It is to puke!

The sinking of the Maldives can be roughly divided into three phases. the


PHASE I


begins with the opening of the large airport Hulule. in November 1981. It lasts until about 1988th From about 1986, has seen massive damage to the reefs of Kuramathi.


The Maldivians have destroyed their own island at this time.


There were no tourist infrastructures. Fast living coral from the reef on the spot position-le was broken to build the houses with thin walls. What a mockery: Living coral! The walls were whitewashed, no matter how often they were always black with moisture.


A more serious error was the felling of Scaevola bushe s at the waterline. True to the "Spontispruch" from 1968: Down with the Alps! A clear view of the Mediterranean Sea for everyone!


The roots of the bushes to keep the sand no longer - and the Maldivians have learned nothing from it. 2010, the bushes in front of the restaurant on Vilamendhoo were cut away ...

The sinking of the Maldives in three phases

Googlekarte der Malediven, Seite 3

Inhaltsverzeichnis Handbuch der Malediven

So etwas Persönliches aber auch...

To be continued ...

The


PHASE II


enough so from 1986 - 1996. The number of tourists in the Maldives rose rapidly. The reefs were suffering from the wastewater, especially in the chemicals contained therein, such as the long chains of molecules (surfactants) that are included, for example, in shampoos. This is clearly not a coral. What tourist has ever wasted a thought?


The death of the coral was now equip more rapid. At first, died from the reef. The best factory-fortress against waves that nature has ever created. In the billions of culverts and branches of coral lost the power of each wave.

Consequently, the waves hit the shore. The bushes were there on top of the clear view of the tourists have been sacrificed on the water. The sand was washed away.


Hastily built on many islands, ugly walls now dead coral fragments, from poor fellows from Bangladesh and southern India, these walls were built on top of that wrong. To save material, they were far too steep edge. If the moon, wind and waves about three days together working properly, then laughed about the lake and broke it again,

Back in 1993 saw the pott-Ellaidhoo ugly walls, spilled on the sea on the east side Bathala in the rooms.

Malediven-Embudu2012-Palme

Embudu 2012

In 3 Wochen Embudu gab es nur an einem einzigen Vormittag so einen klaren Himmel. Es hatte in der Nacht geregnet. Danach gab es nur noch Smog am Himmel und nie mehr klare Sicht um die Passatwolken zusehen

In 3 weeks Embudu it was only in one morning such a clear sky. It had rained during the night. Then there were only smog in the sky and never more clear view to watch the trade winds.

Malediven-Schwarmfische
Malediven-Schwarmfische

Mauern auf Ellaidhoo waren schon 1993 und 1995 erforderlich weil die Korallen auf dem Riffdach abgestorben waren

Walls on Ellaidhoo 1993 and 1995 were already required because the corals were dead on the reef flat

So um 1993 kam noch ein anderes, viel bedrohlicheres Problem hinzu: Luftverschmutzung über dem Indischen Ozean. Die Sonne versank nicht mehr unspektakulär gelb als gleißender Ball am Horizont in die See. Der Himmel verfärbte sich blutrot zum Sonnenuntergang und eine Stunde vorher versank die Sonne im Dreck und nicht an der Kimm.

Der Nordostmonsun brachte im Winterhalbjahr die schmutzige Luft aus China und Indien hier her. Schon 1996 war dann in der Presse zu lesen, dass der Smog in dieser Zeit sich nicht mehr auflöste. Beim morgendlichen Landeanflug aus Europa sah es grau in grau aus. Das funkelnde Blau war weg. Eine graue Inversionsschicht in 3000 m Höhe hatte sich über die Inseln gelegt und es sah aus wie schlechtes Wetter.

Und es wird immer schlimmer. Aber keine Angst, wir retten das Klima ja mit Elektroautos deren Reichweite am besten in cm angegeben werden sollte.

So to 1993, was added another, more ominous problem: air pollution over the Indian Ocean. The sun was not spectacular as the ball glistening on the horizon in the sea. The sky turned blood-red sunset and one hour before the sun sank in the mud and not at horizon.

The northeast monsoon brought in the winter half of the dirty air from China and India to come here. Already in 1996, was then read in the press that the smog in this time is no longer dissolved. In the early morning landing from Europe, it looked gray in gray. The sparkling blue was gone. A gray inversion layer at 3000 m altitude had settled on the islands and it looked like bad weather.

And it's getting worse. But should not worry, we will indeed save the climate indicated by electric cars reach their travel distance best in centimeters.

Malediven-Wolken
Malediven-Wolken

Embudu 2012: Schönes Wetter im Februar nur noch an einem Vormittag - wenn es geregnet hat

Embudu 2012: Nice weather in February, only a half day - when it had rain before

Embudu 2012: Sonnenuntergang am gleichen Tag wie auf dem blauen Bild weiter oben. Da war der Smog wieder.

Embudu 2012: Sunset on the same day as in the blue picture above. As the smog was back.

Malediven-Insel-Embudu

This is what Ellaidhoo from today. The broken coral and sand washed away from the islands makes more than the rising sea level.                                                       

So sieht Ellaidhoo heute aus. Die zerstörten Korallen und der weggespülte Sand macht den Inseln mehr aus als der steigende Meeresspiegel.

Malediven-Einsiedlerkrebs

"Sag mir wo die Krebse sind, wo sind sie geblieben"

"Where have all the crabs gone., long time ago."      

Der Autor verbrachte seit 1982 bis 2012 in 29 Urlauben insgesamt 87 Wochen auf den Malediven. In dieser Zeit entstanden mehr als 50.000 Bilder Über- und Unterwasser, von denen im Archiv und auf Festplatten rund 33.000 Fischfotos und 5000 Korallenbilder übrig geblieben sind. Daraus entstand so bis 1998 ein bisher unveröffentlichtes Buch mit über 1100 Seiten - was dann ja kein Handbuch mehr gewesen wäre.

Die Arbeit an dem Buch wurde nach dem von einem El Niño ausgelösten Korallensterben im Frühjahr 1998 eingestellt. Außerdem hatte so ein Buch aus Platzgründen viel zu wenig Bilder. Wie soll man z. B. eine Papageifischart, in der das maskuline und das feminine Tier je dreimal im Leben das Aussehen wechselt, auf einer Seite darstellen? So ein Wälzer wäre in der Herstellung viel zu teuer und viel zu dick geworden.

Da kam das Internet gerade recht. Und so kommt es, dass die Fotos und das gesammelte Wissen hier auf diesen Seiten gezeigt und ausgebaut werden - bei der Fülle des Materials eine Never Ending Story. Viele zustimmende Mails zeigen, dass es der richtige Weg ist.

The author lived from 1982 to 2012 a total of 87 weeks to 29 holidays in the Maldives. During that time, more than 50,000 pictures over and under water which remained in the archives on hard drives and about 33,000 fish photos coral pictures and 5,000 left. This was so until 1998, a previously unpublished book with over 1100 pages - what would have been even more a Field Guide.                  .

The work on the book was discontinued after the El Niño triggered by a coral death in the spring of 1998. Moreover, such a book for space reasons, had not enough pictures. How can we represent such as a Papageifischart in which the masculine and the feminine animal three times in the life changes the look of a page? Such a tome would be producing far too expensive and too thick grown.

Since the Internet came in handy. And so it happens that the photographs and the collective knowledge here on these pages are illustrated and expanded - with the wealth of material, a Never Ending Story. Many affirmative mails show that it is the right way.


The book was entitled "Handbook of the Maldives". It discusses how it should be for a field guide all aspects of this over- and under water once so heavenly islands.

Focus on the fish and corals, but also flora and fauna, plankton and algae, History, Islam, of course, tourism and environmental issues just to stand out from the long observation period and compared with other parts of the world very clearly.

In Central America, the author lived 5 years and got to know the underwater world of the eastern Pacific and the Caribbean.

In almost 10 years experience living and working in Asia followed in the Persian Gulf, the Arabian Sea, the Bay of Bengal, the Andaman Sea, the waters around Thailand, Malaysia and parts of Indonesia. But as that was the most beautiful? Of course in the Maldives!

Die

PHASE III

wird vom langsamen Absterben der Korallen von ungefähr 1986 bis 1989, dem plötzlichen Tod aller Korallen im Frühjahr 1998 durch den El Niño und der immer schlimmer werdenden Luftverschmutzung bis heute maßgeblich bestimmt.


Im weiteren Verlauf dieser Seiten wird immer wieder darauf hingewiesen.

Der

Malediven-Luftverschmutzung2012
Malediven-Luftverschmutzung2012
Malediven-Luftverschmutzung2012
Malediven-Luftverschmutzung2012

Luftverschmutzung

Peking, Januar 2012

New Delhi, Januar 2012

Indischer Ozean, 28. Februar 2012, 12:12 Uhr

Küste von Oman, 28. Februar 2012, 15:02 Uhr

Na und, Maledivenreisende? Glaubt ihr wirklich, dass das Wetter in den Wintermonaten während des Nord-Ost-Monsuns noch mal ein besser wird?

Klar, ihr braucht den Chinesen und den Indern nur die Autos und die dreckigen Kraftwerke weg zu nehmen und alles wird gut! Vielleicht doch ein Elektroauto kaufen? Zur Gewissensberuhigung
? Komisch, solche Bilder sind in den Reisekatalogen nicht zu sehen.

So what, Maldives travelers? Do you really believe that the weather in the winter months over the North-East monsoon weather again will be better?

Sure, you take that Chinese and that Indians only the cars and the dirty power plants away and everything will be fine! Maybe buy an electric car yet? To calm conscience? Funny, those images are in the travel brochures of the organizers not to see.

Der Nord-Ost-Passat schiebt den Dreck Asiens über den Indischen Ozean nach Westen

The north-east trade wind pushes the dirt of Asia across the Indian Ocean to the west

Tourismusmangager haben gemerkt, dass mit Natur kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist. Sie wissen längst, dass es nur noch bergabgeht. Wie kann man eine kleine, runde Insel, auf die gerade Bar und Restaurnat passt, so konzipieren, dass 360° rund herum ein paar Meter vor dem Strand Wasserbungalow stehen? So gesehen im Winterprosekt 2011/12 im Raa- oder Baa-Atoll. Leider ist das Bild noch nicht wiedergefunden.

So werden auch die Kreuzfahtschiffe gebaut. Als querliegende Hochhäuser, eckig, ohne jede äußerliche Ähnlichkeit mit einem herkömmlichen Schiff. Der Tourist soll doch nicht auf das Meer rausschauen, egal, wo der Kahn rumschippert. Er soll an Bord sein Geld ausgeben und wenn er runter will, dann soll er gefälligst eine Tour buchen.

Man denkt bestimmt schon über Einrichtungen nach, Touristen wöchentlich einmal auf den Kopf stellen zu können, damit auch das letzte Kleingeld aus der Tasche fällt. Die den Bach runtergehende Natur ist da doch nur hinderlich. Merkt man jetz verstärkt besonders auf den Malediven.

In Arbeit 12.09.2013

Wie findet man auf den Malediven seine Insel, sein Hotel?

Induvidualreisen hier her waren noch nie ein Thema. Haben doch die Reiseveranstalter sowohl die Kontingente der Airlines und der Hotels im Block aufgekauft. Der selbst organisierte Transport zu den Hotelinseln kostet alleine oft schon ein kleines Vermögen und auf Einheimischeninseln darf man ja nicht übernachten.

Bleiben die kiloschweren Reisekataloge. Aber, Hand aufs Herz: Ist es jemanden schon mal auf Anhieb gelungen in mehreren Katalogen die richtigen Endpreise rauszusuchen und zu vergleichen?

Die Zeiten, als die Inseln noch den Namen wie auf den Seekarte der Roal Navy hatten, sind vorbei und Blue Moon Village stand nie drauf. Internet und Kataloge durchforsten und die Lage versuchen, auf die Seekarte zu übertragen. Hauptsache, sie liegt am Außenriff, will man Fische sehen. Viel Glück.

Praktische Tipps

Die angeborene leichte Kurzsichtigkeit war unter Wasser überhaupt kein Problem. Durch die Tauchermaske sieht man das, was unten 5 m entfernt ist, wie in 3 m an Land. Ein Problem wurde das aber durch eine drastische Sehkraftverschlechterung durch eine Netzhautablösung. Was nun? Die Unterwasserabenteuer aufgeben? Nie und nimmer. Die Lösung waren Tageslinsen, die man für die Zeit im Wasser trug! Wichtig, um durch die Sucher der Gehäusekamera, der Nikonos und später der digitalen Kamera fokuszieren zu können.

Die benötigte auch ein Mitreisender bei der letzten Reise. Wenn der die Brille abnahm, fand er nicht einmal das Meer: minus 10 Dioptrin! Das da beim Ausblasen der Tauchermaske mal eine Linse verloren ging, spielte überhaupt keine Rolle. In der Packung waren ja genug drin. Hätte der Kumpel nicht die praktische Lösung mit den Linsen gehabt, hätte er mit einer Taucherbrille mit optischen Gläsern (teuer) auf der Nase über die Insel laufen müssen.