Vögel in Costa Rica

Seite 34

Ordnung Eisvögelvögel - Coraciiformes

Familie Eisvögel -
Alcedinidae

Von 90 Arten weltweit gibt es von Alaska bis Feuerland nur 6. Alle kommen auch in Costa Rica vor. Sie sind selten, obwohl sie alle Landesteile bewohnen wo es Gewässer und Küsten gibt.

Es sind schon seltsame Vögel mit kurzen Hälsen und Beinen. Die keilförmigen, kräftigen Schäbel sehen gefählich aus.

Grünfischer-Chloroceryle-americana

Grünfischer - Chloroceryle americana (Gmelin, 1788)

Eisvögel sind wahre Flugkünstler. Wie auf dem Bild nebenan zu sehen, können sie in der Luft stehenbleiben, einen Fsch fixieren und sich dann pfeilschnell aus 8 oder 10 Meter senkrecht herunterstürzen.

Die Vögel wiegen nur 27 Gramm und werden knapp 20 cm lang. Sie sind grün, haben eine weiße Kehle mit einem schwarzen Band, Maskuline Grünfische haben ein rotbraunes Band über der Brust.

Die Unterseite der Flügel zeigen ein schmutziges Weiß.

Die Grünfischer sind quasi die kleine Ausgabe der Amazonasfischer. Die Angaben widersprechen sich ob der Cloroceryle amazona in Costa Rica vorkommen oder nicht.

Gruenfischer - Chloroceryle-americana besiedeln ein Gebiet von Texas bis Argentinien in Wäldern entlang der Flüsse und Seen. Die Hauptnahrung sind Fische und im Wasser lebende Insekten.

Rotbrustfischer-Ceryle-totquatus

Rotbrustfischer (male) - Megaceryle torquata (Linnaeus. 1766)

Mit 40 cm Körperlänge ist der Rotbrustfischer - Megaceryle torquata (alt: Ceryle torquatus) der größte Eisvogel der Neuen Welt.

Zwischen Kopf und der orangeroten Brust hat er einen weißen Streifen.

Sieht man einen Eisvogel dieser Artmit wild gezacktem Feder auf dem Kopf, ist es das Männchen.

Weibchen haben ein graues Brustband und einen weißen Ring um den Bauch. Dieser Ring führte zu ihren lateinischen Namen Artepitheton.

Die Verbreitung der großen Vögel reicht von Mexiko bis zum Feuerland. Sie lieben bewaldete Flussufer an träge dahinfließenden Flüssen und flache Seen. Hauptsache, sie finden genug Fische.

Die Aufnahmen stammen von 2003 vom Rio San Carlos. Danach kam er nicht mehr vor die Linse.

Rotbrustfischer-Ceryle-totquatus

Schwalme

Tukane

Grünfischer - Chloroceryle americana (Gmelin, 1788)

Familie Eisvögel - Alcedinidae

Gruenfischer-Chloroceryle-americana
Gruenfischer-Chloroceryle-americana

Engl.: Green Kingfisher; Span.: Martin Pescador Verde

Engl.: Ringed Kingfisher; Span.: MartÌn Gigante Neotropical

Rotbrustfischer-Ceryle-totquatus

Rotbrustfischer - Megaceryle torquata (Linnaeus. 1766)

Gürtelfischer - Megaceryle alcyon (Linnaeus, 1758)

Engl.: Belted Kingfisher; Span.: MartÌn Gigante Norteamericano

Grünfischer-Chloroceryle-americana
Gruenfischer-Chloroceryle-americana
Gruenfischer-Chloroceryle-americana

Der Gürtelfischer Megaceryle alcyon gehört zu den aussterbenden Arten. Sein Lebensraum wird immer mehr vernichtet.  Der schön gefärbte und laut rufende Vogel müsste eigentlich gut zu erkennen sein. Auch sein Körperbau mit dem gedrungenen Hals und dem abstehenden Kamm lässt kein Zweifel aufkommen, wen man da vor der Linse hat – wenn es ihn denn noch gäbe. Die letzten Aufnahmen stammen von 2003 und 2006.

Gürtelfischer werden bis zu 35 cm groß und wiegen dann bis zu 170 Gramm. Die Flügelspannweite beträgt ungefähr einen halben Meter. Sie brüten als einzige Eisvogelart hoch oben im Norden des Kontinents und es ist die einzige Vogelart Nordamerikas, wo das Weibchen farbfreudiger ausschaut als das Männchen.

Zum Überwintern ziehen sie in den Süden der USA, ganz Mexiko und bis in nördliche Südamerika, einschließlich der karibischen Inseln. Finden sie keinen Fisch, machen sie sich auch über Krebse, Insekten, Mäuse und sogar Beeren her.

Guertelfischer (female) - Megaceryle alcyon (Linnaeus, 1758)

Erzfischer - Chloroceryle aenea (Pallas. 1764)

Engl.: American Pygmy Kingfisher; Span.: Martin Pescador Enano

Rotbrustfischer-Ceryle-totquatus
Rotbrustfischer-Ceryle-totquatus
Rotbrustfischer-Ceryle-totquatus

Nur den scharfen Augen der Jungs vom Fluss war es zu verdanken, dass wir den kleinsten Vogel der 6 Eisfischerarten überhaupt gesehen haben. Sie meinten, der Chloroceryle aenea wäre äußerst selten, obwohl er an allen Küsten des Landes zuhause sein soll. Nur ca. ein mal im Jahr würden sie einen der nur 18 gr. schweren und 13 cm langen Vögel sehen. Von Ästen über Wasser stürzt er sich auf alles Keine was da schwimmt. In der Luft fängt er aber auch Insekten. Vorkommen: Von Mexiko bis Bolivien an kleinnen Flüssen - was sich hier ja mal bestätigt,

Schade, das wäre es gewesen! Doch leider war das 400ter Tele aus Gewichtsgründen zuhause geblieben. Nur das 200ter war auf der Kamera und keine Zeit, den Extender auf 400 an zubauen. Aber die EOS 5D hat ja ein Vollformatsensor mit 21 Megapixel, so das man Ausschnitte vergrößern kann.

Was? Nichts zu sehen? Doch, doch: In der Mitte der querliegenden Wurzel der Roten Mangrove sitzt er in voller Größe von13 cm!