Pflanzen in der Ordnung der Ingwerartigen in Costa Rica

Pflanzen in Costa Rica - Seite 6

Ordnung der Ingwerartigen - Zingiberales

Fackelingwer - Etlingera elatior

Ölpalmen - Seite 5

Bananen - Seite 7

Ordnung Ingwerartige - Zingiberales

Familie Strelitziengewächse - Strelitziaceae

Baum des Reisenden - Ravenala madagascariensis

Baum-des-Reisenden-Ravenala-madagascariensis

Bananen und Helikonien aus der Ordnung der Ingwerartigen sind jeweils auf einer Extraseite zu finden

Calathea - Calathea insignis

Calathea-Calathea-insignis

Blumenrohr - Canna indica

Alpinie - Alpinia purpurata

Familie Blumenrohrgewächs - Cannaceae

.

Baum-des-Reisenden-Ravenala-madagascariensis
Fackelingwer-Etlingera-elatior

.

Alpinie-Alpinia-purpurata

Kostwurz - Costus speciosus

Kostwurz-Costus-speciosus
Blumenrohr-Canna-indica

Dieser Blumenstrauß war ein Geschenk der Zimmermädchen im Hotel Pochote Grande in Jacó, Puntarenas, Costa Rica. Helikonien, Lilien, Gerbera, Einblatt - alles hielt sich selbst bei 32° erstaunlich lange.

Trotzdem, es gibt wenig Blumen in den Tropen, wenig Farbe in der Natur. Wenn erst einmal zum Ende der Trockenzeit die Blüten der so kräftig blühenden Bäume abgefallen sind, gibt es nut eine Farbe: Grün.

Ananasingwer-Tapeinochilos-ananassae

Ananasingwer - Tapeinochilos ananassae

Familie Ingwergewächse Zingiberaceae

Pflanzen in Costa Rica

Baum-des-Reisenden-Ravenala-madagascariensis

Ist das nicht ein schöner Name für so einen Exoten? Hält man ihn nicht im ersten Moment für eine Palme? Er zählt aber, wie die Banane, zu den Schopfbäumen. Nur selten ist dieser auffällige Baum in Costa Rica zu sehen. Ursprünglich in Madagaskar beheimatet kann er bis zu 30 m hoch werden. Die Blätter stehen in einer Ebene und werden bis 4 m lang.

Seinen Namen hat er für Wasser, das sich in den Blattachseln sammelt und dem durstigen Reisenden zur Verfügung steht. Eine nette Legende. Man muss nur die Mückenlarven, das verrottete Laub, den Froschlaich und sich windende Würmer daraus entfernen und könnte - na ja, ein Cervesa oder durstig bleiben ist vielleicht doch besser.

Der Baum des Reisenden heißt auf Englisch "Travellers Tree", hier "Arbol del viajero" und Französisch "Abre du Voyageur" - so wie Kleinfritzchen es übersetzen würde.

Ananasingwer-Tapeinochilos-ananassae
Fackelingwer-Etlingera-elatior
Fackelingwer-Etlingera-elatior
Fackelingwer-Etlingera-elatior
Fackelingwer-Etlingera-elatior
Kostwurz-Costus-speciosus
Kostwurz-Costus-speciosus
Calathea-Calathea-insignis
Calathea-Calathea-insignis
Alpinie-Alpinia-purpurata
Alpinie-Alpinia-purpurata
Alpinie-Alpinia-purpurata
Alpinie-Alpinia-purpurata

Die Familie der Ingwergewächse, Zingiberaceae, hat 90 Arten. Dieser Ananasingwer hat natürlich nichts mit einer Ananas zu tun. Der rote Blütenstand soll eine Ähnlichkeit mit einer Ananas haben. Finden sie? Trivialnamen sind schon blöd. Eher verwandt ist er mit dem Kostwurz.

Die bambusartigen Halme werden bis 4 m hoch und die auffällig leuchtende Blüte fällt im Halbschatten am Boden sofort ins Auge. Es gibt sie nur in Parks und in Gärten.

Genauso auffällig im dunklen Grün ist der ebenfalls als Zierpflanze in Parks und Gärten zu sehende Fackelingwer Etlingera elatior. Die Halme werden bis 6 m hoch und stehen in attraktiven kleinen Hainen zusammen.

Beide Aufnahmen sind aus dem Botanischen Garten bei San Vito.

Der Kostwurz - nein, nein, der Name ist richtig geschrieben! - ist der einzige Farbkleks, den jeder Gärtner hier in jedem Garten hinbekommt.

In Jacó an der mittleren Pazifikküste bekommen die braunroten Blütenstande so ab Mitte Februar/ Anfang März diese weißen, innen gelblichen Blüten mit dem ausgefransten Rand. Bald geht die Trockenzeit zu Ende. Die Blüten sind nur einen Tag zu sehen. Dann öffnen sich die nächsten.

Heimisch sind sie im tropischen Asien. 40 Arten aus der Gattung Costus gibt es von der Pflanze mit dem ach so schönen deutschen Namen.

Zur Familie Costaceae gehört auch die Gattung Curcuma. Curcuma angustifolia. Der Gelbwurz liefert den Farbstoff Kurkuma, der dem Curry die Farbe gibt.

Über Wurzelausläufer wuchert die Alpinie zu dichten Beständen heran, meist zwischen ein und zwei Meter hoch (die in der Literatur angegebenen Höhen von 5 Meter wurden nie gesehen).

Sie werden gerne angepflanzt weil die roten Blüten fast das ganze Jahr über zu sehen sind.

Die kräftig roten Blüten sind die Wildform, die rosafarbenen unten Zuchtformen.

Die rosa Zuchtform der Alpinie nennt sich bei uns natürlich "Rosa Alpinie" Die Engländer nennen sie "Pink Ginger". Da wäre man nie drauf gekommen! Oder?

Warum züchtet man eigentlich so eine blasse Farbe heran? Ist denn die rote Blüte im tropischen Grün nicht viel attraktiver?

Alpinie-Alpinia-purpurata
Blumenrohr-Canna-indica
Blumenrohr-Canna-indica
Blumenrohr-Canna-indica
Blumenrohr-Canna-indica
Blumenrohr-Canna-indica
Blumenrohr-Canna-indica
Blumenrohr-Canna-indica

Wild- und Zuchtform unterscheiden sich durch die Farbe

Alle 50 Arten der Gattung Canna kommen aus Mittel- und dem Norden Südamerikas, wunderschöne Blumen in den Gärten. Aus einem schlanken Spross entfalten sich die Blüten in den kräftigsten Farben in der Schönheit irgendwo zwischen Lilien und Orchideen.

Ursprünglich wuchsen sie in den feuchten tropischen Wäldern, aber die gibt es ja fast nicht mehr, auch nicht in Costa Rica. So sieht man sie nur in Parks und Gärten.

Ihre kleinen, harten Samen sollen sich in den Rumbarasseln, den Maracas, befinden. Na, wenn das mal stimmt... Die Gärtner werden ihre schönen Blumen bestimmt mit der Machete verteidigen.

Die Aufnahme ist aus 3,5 m Entfernung mit einem 400- mm Canonteleobjektiv gemacht und bringt die Schönheit der Canna richtig zur Geltung.

Amerikaner haben so um 2000 herum diesen See künstlich angelegt. Er gehört zu einer Holtelanlage bei Esterillo, 500 Meter von der Pazifikküste weg.

Jedes Jahr lohnte es sich hier zu halten. Mal waren Löffelreiher hier, die Blumen wurden durch Gärtner gepflegt. Im Januar 2006 war ein Krokodil zugewandert. 2007 wird erfragt, ob es ausgesetzt wurde oder von selber herkam.