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Berlinfoto: Rotes Rathaus

Humboldtforum/Schloss, 11 von 12

Potsdamer Platz, 1von 2

05. Dezember 2009, 21:25 - Canon EOS 5 D Mark II, Canon Zoom Lens EF 20-55 mm (35 mm) - 1:4-5,6, f4; 1/30 sek, ISO 3200 - Freihand

06. Januar 2005, 12:17 Uhr - Canon EOS 60 D - Canon Lens EF 400mm, 1:4, DO, IS, UMS - f5,6; 1/500 sek, 400 ISO

Berlinfoto-Rotes-Rathaus
Berlinfoto-Rotes-Rathaus

08. Januar 2005, 11:30 Uhr - Canon EOS 60 D - Canon Lens EF400mm; 1:4, DO, IS, UMS - f5,6; 1/500 sek, 400 ISO

Berlinfoto-Rotes-Rathaus
Berlinfoto-Rotes-Rathaus

13. Mai 2009, 20:48 - Canon EOS 5 D Mark II - Canon Zoom Lens EF 24-105mm; 1:4-5.6; L; IS, UMS (105 mm) - 1:4-5,6, f4; 1/4 sek, ISO 100

Berlinfoto-Neptunbrunnen

05. Dezember 2009, 17:48 - Canon EOS 5 D Mark II - Canon Zoom Lens EF 24-105mm; 1:4-5.6; L; IS, UMS (50 mm) - 1:4-5,6, f4; 1/50 sek, ISO 1600

Berlinfoto: Neptunbrunnen

Berlinfoto-Neptunbrunnen

Okt. 2010, Canon PowerShot G9

Fernsehturm-Alexanderplatz

Okt. 2010, Canon PowerShot G9

Wowereit

Danke, Wowi!

Da wird sich noch so mancher nach dem 11. Dezember 2014, wenn Klaus Wowereit nicht mehr der Regierende Oberbürgermeister der Stadt ist, die Augen reiben!

Er hat aus dem verschlafenen Nest etwas gemacht, eine richtige Weltstadt. Der letzte, der Berlin so bekannt in der Welt gemacht hat, war wohl Ernst Reuter mit seinem Spruch "Völker der Welt, schaut auf diese Stadt!"

Wowereit hat mit seinem Spruch "Arm, aber sexy" es ebenfalls bis in die letzten Winkel der Erde geschafft, Berlin so sauber zu verkaufen, dass wir mehr als 25 Millionen Übernachtungen haben und sich spießige Grüne in Kreuzberg schon darüber aufregen, die Rollkoffer wären so laut. Diesen Spruch hätten gerne die Werbefuzzis erfunden. Der hätte ihnen Millionen gebracht.

Wowereit hat den Flughafen BER nicht hinbekommen? Ach, er alleine? Die Entscheidung für Schönefeld hat Diepgen und der dicke Kohl 1995/96 mit der Lufthansa im Hintergrund gefällt und unterschrieben. Wäre Sperenberg gekommen, gäbe es dort jetzt einen 24-Stundenbetrieb und all die schönen Investitionen der LH in FFM und MCH wären für die Katz gewesen.

Und was hat die CSU für Dumpfbacken an Verkehrsministern aufgestellt? Und die Schwachen im "Land der Sandlatscher"? Deren Wohl zur Wiederwahl davon abhängt, dass ein paar Hinterwäldler von 8 bis 8 Ruhe haben wollen?

Klar, die Politik hat schuld an dem Desaster, aber doch wohl die Bundesrepublik, die Posten nach Proporz und nicht nach Können besetzt, Berlin und Brandenburg, die alle der Meinung waren: "Wir machen es billiger". Dabei kann die Deutsche Industrie so etwas überall in der Welt bauen und die haben gleich gesagt, es kostet 5 Milliarden - und er wäre längst fertig.

Wowereit, der Partymeister? Dabei hat sich jede Veranstaltung in der Stadt, ob Modemesse, Supermarkteröffnung oder dröger Kleingartenverein um das Erscheinen des Bürgermeisters fast geprügelt! Warum denn nicht gute Laune verbreiten?

Das konnte er. Traut man das Sahel oder Stöß zu? Ob sich die dicke Tante Berta von denen herzhaft auf die Backe knutschen läßt? Der Henkel (CDU), sollte es doch Neuwahlen geben, ist auch nicht gerade ein Sympathieträger! Würden Sie den 3 einen Gebrauchtwagen abkaufen?

Wowereit als Kultursenator. Kaum war heute die Nachricht von Rücktritt verbreitet, da fingen alle Kulturschaffenden unisono an zu weinen.

Ihr Bürgermeister hatte immer ein offenes Ohr für all die Opern- und Theaterschaffenden und die Kulturbetreibenden in der Stadt. Sie tragen schließlich zum anziehenden Ruf Berlins maßgeblich bei.

Sie werden den Bürgermeister am meisten vermissen. Kann man das von einem Palästinenserdeutschen auch erwarten? Wohl eher nicht!

Berlinfoto-Neptunbrunnen

Neptunbrunnen und Marienkirche 1991

Mitte, Teil1: Von der Siegessäule zum Fernsehturm, Seite 12 von 12

Wat sacht der Berliner? Hab´n set nich ´ne Nummer kleener?

Dabei hatte der Berliner Magistrat seinen Kaiser Wilhelm II. doch so lieb! Sie spendeten immerhin 500.000 Mark für ein Huldigungsgeschenk. Aber so erfreut darüber war Seine Majestät wohl doch nicht.

Auch sollte Berlin nicht länger hinter Wien mit seinem Donaubrunnen, hinter Versailles mit dem Tierbrunnen und vor allem hinter Rom mit den Tritonen- und Vierstromebrunnen zurückstehen.

Es traf sich trefflich, dass der damals berühmte Hofbildhauer Reinhold Begas gerade von einer Reise in den Süden zurück kam. Man beauftragt ihn, einen monumentalen Brunnen zu planen. Der Standort solle zwischen dem Schloss und dem Marstall sein.

Begas nahm das sehr wörtlich. Monumental ist der Brunnen wirklich im Stile des Neobarock geworden: 10 m hoch thront Neptun auf einem Felsen, der in einer kleeblattförmigen, 18 m großen Schale aus rotem Granit steht.

Na, ein bißchen viel hat er von den Brunnen der anderen Städte wohl 1:1 übernommen. So sitzen auf seinem Rand vier 2,30 m große Frauengestallten, die die vier großen Ströme Deutschlands darstellen sollen:

mit Ähren und Früchte - die Elbe,

mit Ziege und Fellen - die Oder,

mit Hölzern - die Weichsel und

mit Weinreben und Fischernetz - der Rhein.

Und die Berliner lästerten: Begas hat die einziger Berliner Weiber geschaffen, die den Rand halten!

Fortsetzunge des Textes und die Marienkirche siehe hier auf der neuen Seite!

Das markante Gebäude wurde zwischen 1861 und 1869 erbaut. Einst Sitz des Berliner Magistrats ist seit 1992 der Berliner Senat und der Regierende Bürgermeister hier zuhause.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Rote Rathaus zu 50 Prozent zerstört. Bis 1955 war dann auch der Turm mit 74 Meter Höhe originalgetreu wieder aufgemauert. Im Inneren hat nur noch das große Treppenhaus mit seinen Kreuzgewölben das ursprüngliche aussehen.

Während der Teilung der Stadt nutzte der Ost-Berliner Magistrat das Rote Rathaus und der West-Berliner Senat das Rathaus Schöneberg.

Der Bürgermeister von Mitte hatte bis 1990 ebenfalls seinen Sitz in dem roten Gebäude. Die Verwaltung musste ins ehemalige Hotel Stadt Berlin umziehen, um für die gesamte Berliner Verwaltung Platz zu finden.