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Berlinfoto: Maueröffnung an der Glienicker Brücke -

"Brücke der Einheit!"

Maueroeffnung89-Glienicker-Bruecke

jehn se mal essen in Kreutberg

Preußens Herrscher

10. November 1989; Canon EOS 650; Canon Zoom Lens EF 75-300 mm (165 mm); 1:4-5,6 IS, UMS; f6,7; 1/350 sek, Agfa CT100 ISO

Maueroeffnung89-Glienicker-Bruecke

10. November 1989; Canon EOS 650; Canon Zoom Lens EF 75-300 mm (165 mm); 1:4-5,6 IS, UMS; f6,7; 1/350 sek, Agfa CT100 ISO

Maueroeffnung89-Glienicker-Bruecke
Maueroeffnung89-Glienicker-Bruecke
Maueroeffnung89-Glienicker-Bruecke
Maueroeffnung89-Glienicker-Bruecke
Maueroeffnung89-Glienicker-Bruecke

Sie kommen!

Man kann sie schon riechen...

Die Jungens in Uniform konnten es immer noch nicht glauben!

Den Tag vergisst keiner der dabei war.

Mauer-am-Reichstag-1976

Berlin und die Mauer 1976

Mauer-Streesemannstrasse-1976

Die Aufnahme entstand vom Dach des Europahauses in der Stresemannstraße, Kreuzberg. Mieter war damals das Fernmeldeamt 4 der Deutschen Bundespost. Rechts im Bild die Ruine des Martin-Gropius-Baues. Der Reichstag, ohne Kuppel, stand wieder im Westen Berlins. Davor ein Stück vom Tiergarten. Soll es heute wirklich noch Idioten geben, die meinen, das untergegangene Land wäre kein Unrechtsstaat gewesen? Die bekommen das Bild als Tapete ins Wohnzimmer geklebt!

Die Stresemannstraße führte hinter der Mauer weiter zu einer großen Brache, die einst der verkehrsreichste Platz Europas war. Heute stehen da wieder die Hochhäuser des neuen Potsdamer Platzes. Rechts im Bild, direkt hinter der Mauer, ist die Niederkirchnerstraße kaum zu erkennen. Dort ist heute wieder der Nordeingang zum Marin-Gropius-Bau und das ehem. Preußische Herrenhaus, das heutige Abgeordnetenhaus des Landes Berlin. Links, das weiße Gebäude, war, wenn die Erinnerung nicht täuscht, ein Packetamt der Deutschen Bundespost an der Dessauer Straße.

Mauer-Streesemannstrasse-1976

Das noch unsanierte Portikus des ehm. Anhalter Bahnhofs 1976....

Mauer-Streesemannstrasse-1976
Mauer-Streesemannstrasse-1976

... und die Brache dahinter, Rechts hinten steht heue das Tempodrom.

Mauer-Streesemannstrasse-1976
Mauer-Streesemannstrasse-1976

Standort: Dach des Europahauses in der Stresemannstraße, Kreuzberg. Blick in Richtung Nordost.

Standort: Dach des Europahauses in der Stresemannstraße, Kreuzberg. Blick in Richtung Nord.

Standort: Dach des Europahauses in der Stresemannstraße, Kreuzberg. Blick in Richtung Südost.

Standort: Dach des Europahauses in der Stresemannstraße, Kreuzberg. Blick in Richtung Ost.

Standort: Dach des Europahauses in der Stresemannstraße, Kreuzberg. Blick in Richtung Nordostost.

Standort: Dach des Europahauses in der Stresemannstraße, Kreuzberg. Blick in Richtung Südost.

Standort: Dach des Europahauses in der Stresemannstraße, Kreuzberg. Blick in Richtung Südost.

Die Hochhäuser an der Leipziger Straße

Im Vordergrund ist heute die Topografie des Terrors. 1976 war hier ein Autoplatz auf dem man ohne Führerschein, gegen Bezahlung natürlich, das Fahren erlernen konnte. Links im Bild ist die weiße Mauer zusehen, damals noch unbemalt. Sie sperrt die Wilhenmstraße ab und nimmt, rechts im Bild, die von Osten kommende Kochstraße auf.

Ein Bild des "real existierenden Sozialismus": Ganz normaler Wintersmog.

Zweitaktergestank, Ofenheizung überall in Ostberlin, Braunkohlekraftwerke ohne Filter, Chemie in Bitterfeld, oh ja, wir hatten Ostberlin und der SBZ (Sowjetische Besatzungszone) viel zu verdanken.

Postscheckamt

Mauer-Streesemannstrasse-1976

Kaum vorstellbar: Ungefähr die die gleiche Stelle in der Stresemannstraße wie auf dem Bild dadrüber. Nur 38 Jahre später.


Die Aufnahme entstand am 08. November 2014 um 18:00 Uhr. Morgen, am 25. Jahrestag des Mauerfalls, fliegen die leutenden Ballons in den Berliner Nachthimmel und die ehemalige Grenze ist tatsächlich Geschichte.
Kaum zu glauben, sieht man sich die beiden Bilder an!

Die Mauer an einem frostigen Wintertag 1976.

Die Mauer quer über die Stresemannstraße 1976

Ein seltsamer geografischer Ort...

... dieses damalige West-Berlin! Man konnte in jede Himmelsrichtung gehen, aber überall war Osten!

Dabei lebte es sich gut in der Stadt. Die war so groß und grün, dass man ganz normal Leben und Arbeiten konnte, ohne an die Mauer zu stoßen oder gar das Gefühl zu haben, eingemauert zu sein. Man konnte ja reisen wohin man wollte. Die Fahrt durch die „SBZ“ (Sowjetische Besatzungszone), wie man ewig voller Häme sagte, nahm man mit Humor (Sag mal einen Satz mit Gänsefleisch! – Gänsefleisch mal´n Göfferraum uffmachen?). Hauptsächlich Sachsen bewachten ja die Grenzen.

Als der Eiserne Vorhang fiel, waren sich alle einig: Die Mauer muss weg! Sie störte. Es gab ja keine durchgehende Straßenzüge in der wiedervereinigten Stadt. Dass man die Mauer so gründlich beseitigte, lag wohl an dem Hass auf diesen „antifaschistischen Schutzwall“. Jetzt bleibt den Besuchern nur, das eilig bemalte Stück einer Hinterlandmauer an der Oberbaumbrücke zu bestaunen, was sich East Side Galerie nennt.

Ja, es ist von der „DDR“ (wie Springer immer schrieb und die damit zur Weißglut brachte) nicht viel übrig geblieben. Außer vielleicht den dümmlichen Ampelmännchen. Der letzte aber, der mit einem Strohhut rumlief:

War das nicht Erich Honecker?